Mein Weg ist geprägt von Lernen, Hinterfragen und dem Wunsch, Zusammenhänge wirklich zu verstehen.
Nicht nur im Reiten, sondern im Umgang mit mir selbst, mit Tieren und mit Verantwortung.
Ich glaube nicht an schnelle Lösungen oder feste Schubladen. Ich glaube an Entwicklung.
Mein Reitweg begann früh und entwickelte sich über viele Jahre in unterschiedlichen Disziplinen.
Bis zu meinem 20. Lebensjahr war ich im englischen Reiten zuhause. Diese Zeit legte die Basis für Sitz, Gefühl und ein erstes bewusstes Verständnis für Einwirkung und Balance.
Darauf folgten rund zwanzig Jahre im Westernreiten. Diese Phase prägte mich durch Gelassenheit, feine Hilfengebung und einen praxisnahen, partnerschaftlichen Umgang mit dem Pferd. Sie lehrte mich, Zeit zuzulassen und genauer hinzusehen.
Heute fließen diese Erfahrungen zusammen und werden ergänzt durch die bewusste Auseinandersetzung mit der klassischen französischen Reitkunst. Dieser Schritt ist kein Wechsel, sondern eine Weiterentwicklung.
Alles, was fair, logisch und pferdegerecht ist, bleibt bestehen und wird weiterverfolgt
Lernen hört für mich nicht auf. Im Gegenteil: Mit zunehmender Erfahrung wächst die Verantwortung, das eigene Handeln kritisch zu reflektieren.
Veränderung bedeutet für mich nicht, Vergangenes abzuwerten, sondern Zusammenhänge besser zu verstehen. Intuition bekommt durch Wissen Struktur, Erfahrung wird bewusster eingesetzt.
Die klassische französische Reitkunst hat mir geholfen, vieles einzuordnen und klarer zu benennen. Sie bietet mir ein vertieftes Verständnis von Biomechanik, Selbsthaltung und feiner Kommunikation.
Besonders die Auseinandersetzung mit den Lehren von Philippe Karl hat meinen Blick geschärft.
Horsemanship ist für mich keine Methode und keine Stilfrage. Es ist eine innere Haltung.
Es bedeutet, zuzuhören, Verantwortung für die eigene Wirkung zu übernehmen und dem Pferd mit Respekt, Klarheit und Präsenz zu begegnen. Nicht das Equipment entscheidet, sondern die Art, wie wir es einsetzen.
Neben meiner Arbeit mit Pferden begleitet mich das Tontaubenschiessen seit meiner Jugend.
Auch hier stehen Wahrnehmung, Fokus und der bewusste Umgang mit Spannung und Loslassen im Mittelpunkt.
Beide Disziplinen verlangen Präsenz, Ehrlichkeit und Verantwortung – und genau diese Haltung prägt meine Arbeit insgesamt.
Neben meiner Arbeit mit Pferden begleitet mich seit vielen Jahren das Tontaubenschiessen. Auch hier stehen für mich Wahrnehmung, Fokus, Körpergefühl und mentale Präsenz im Mittelpunkt.
Ich unterrichte im Bereich Tontaubenschiessen und begleite Menschen dabei, einen sicheren, bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit der Flinte zu entwickeln. Der Unterricht ist geprägt von Ruhe, Klarheit und einem achtsamen Lernprozess – unabhängig vom Leistungsstand.
Neben der Unterrichtstätigkeit bringe ich auch eigene turnierliche Erfahrung mit. Wettkämpfe haben mir gezeigt, wie entscheidend mentale Stabilität, Konzentration und der Umgang mit Druck sind. Diese Erfahrungen fließen heute reflektiert in meinen Unterricht ein – nicht leistungsorientiert um jeden Preis, sondern als Verständnis für innere Prozesse unter Belastung.
Das Tontaubenschiessen ist für mich kein reiner Sport, sondern ein Werkzeug zur Schulung von Präsenz, Entscheidungsfähigkeit und Verantwortung. Jeder Schuss ist eine unmittelbare Rückmeldung über den eigenen Zustand.
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